PHUKET, Thailand – Die Behörden in Phuket gehen verschärft gegen illegale Unterkünfte vor. Gestern kontrollierten Beamte eine Wohnanlage in Wichit, die Zimmer tageweise ohne Hotellizenz vermietet haben soll. Dem Betreiber drohen jetzt Geldstrafe und Gefängnis.
Kein Eigentümer vor Ort
Die Inspektion am 29. Juli geschah nach Beschwerden aus der Nachbarschaft. Die Kontrolleure fanden zwar Personal in der Anlage, doch weder Eigentümer noch Manager waren anzutreffen.
Die Beamten sicherten Zeugenaussagen und Beweise. Damit wandern die Unterlagen nun zur Polizei, die ein Strafverfahren nach Paragraf 15 des Hotelgesetzes von 2004 einleiten wird.
Tageweise Vermietung braucht Lizenz
Wer in Thailand Zimmer tageweise an Gäste gibt, betreibt rechtlich ein Hotel. Dafür ist zwingend eine Hotelbetriebslizenz nötig, die der Betreiber der Wichit-Anlage nicht besaß.
Ohne diese Lizenz drohen empfindliche Strafen. Neben saftigen Geldbußen sieht das Gesetz auch Freiheitsstrafen vor.
Razzien als Teil einer Kampagne
Der Fall ist kein Einzelfall. Phukets Behörden fahren eine klare Linie gegen unlizenzierte Beherbergungsbetriebe, um die Sicherheit der Touristen und fairen Wettbewerb für legale Hotels zu stärken.
Die gestrige Kontrolle reiht sich in eine ganze Serie von Maßnahmen ein, die genau dieses Ziel verfolgen.
Hotel muss nach Gerichtsurteil weichen
Noch härter traf es Anfang des Monats ein Hotel im Nationalpark-Gebiet. Der Oberste Gerichtshof erklärte die Landdokumente für ungültig, weil der Komplex mehr als 13 Rai des Sirinat-Nationalparks besetzt hatte.
Das rechtskräftige Urteil zwingt die Betreiber nun, ihre eigene Anlage im Unterbezirk Sakhu abzureißen. Die Behörden setzen den Beschluss durch.
Sechs Nationalpark-Fälle auf dem Tisch
Insgesamt bearbeiten die Beamten derzeit sechs Fälle von Landraub im Sirinat-Nationalpark mit Hochdruck. Zwei dieser Verfahren sind bereits rechtskräftig entschieden.
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Die Behörden können dadurch jetzt die Gerichtsbeschlüsse vollstrecken und die illegalen Bauten entfernen lassen. Mit weiteren Abrissen ist zu rechnen.
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