Thailand hat die visafreie Aufenthaltsdauer für Besucher aus 93 Ländern von 60 auf 30 Tage verkürzt; der russische Botschafter forderte Ausnahmen für längerfristige medizinische Behandlungen und bot zugleich mehr Düngerlieferungen an – das betrifft Touristen, Patienten und Thailands Handelspartner.
Was das Kabinett beschlossen hat
Das thailändische Kabinett billigte am Dienstag eine Verkürzung des visafreien Aufenthalts von bisher 60 auf künftig 30 Tage für Besucher aus 93 Ländern.
Die Regierung begründete die Überarbeitung als Maßnahme zur besseren Steuerung von Tourismus und Langzeitaufenthalten, was bei einigen ausländischen Besuchern Sorge auslöste.
Welche Nationen und wer betroffen ist
Zu den 93 betroffenen Ländern gehört auch Russland, ebenso wie zahlreiche gewöhnliche Urlauber und Ausländer mit längerem Aufenthalt in Thailand.
Russland selbst dürfte laut Botschafter Evgeny Tomikhin kaum Probleme haben, weil ein bilaterales Abkommen russischen Staatsbürgern bereits jetzt einen visafreien Aufenthalt von bis zu 30 Tagen erlaubt.
Ausnahmen für medizinische Behandlungen gefordert
Der russische Botschafter regte an, für Ausländer, die sich einer längeren medizinischen Behandlung unterziehen, flexible Lösungen zu prüfen.
Er sagte: „Ich hoffe, dass es für bestimmte Umstände wie diesen einige flexible Instrumente geben könnte, denn das Leben ist viel schwieriger als nur Regeln.“
Botschafter mahnt Regelbefolgung, verlangt aber Gespräche
Tomikhin betonte zugleich, dass Ausländer die thailändischen Vorschriften einhalten sollten und bezeichnete die neue Visapolitik als Standardregel, die gleichermaßen gelte.
Er äußerte die Absicht, das Thema weiter mit dem thailändischen Außenministerium und dem Energieministerium zu erörtern und erwartete weitere Gespräche in den kommenden Monaten.
Russland bietet mehr Dünger an – Zahlen auf dem Tisch
Unabhängig von den Visafragen signalisierte Russland die Bereitschaft, die Düngemittelexporte nach Thailand zu erhöhen, weil Länder, die vom Nahostkonflikt betroffen sind, nach alternativen Lieferanten suchen.
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Tomikhin nannte die Zahlen von letztem Jahr: Thailand importierte rund 600.000 Tonnen russischen Dünger im Wert von etwa 300 Millionen US-Dollar oder 9,78 Milliarden Baht; die Preisgestaltung soll zentrales Thema kommender Verhandlungen sein.
Wie es weitergeht
Russische und thailändische Beamte sollen in den kommenden Monaten weiter über Visaregeln und mögliche Handelskooperationen sprechen; offene Punkte sind medizinische Ausnahmen und Vertragsdetails für Düngerlieferungen.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Ja, Ja, für medizinische Behandlungen! So kann man es auch sagen! Um krumme Geschäfte zu machen, wäre die ehrlichere Antwort!
Gerade diejenigen, wegen denen man die Gesetze ändert……
Der russische Botschafter sollte, bevor er Forderungen bezüglich der Visaregeln für seine Landsleute fordert einmal schauen, was genau diese in Thailand so treiben.
Um es klar zu stellen es sind nicht alle, bestimmt bei der Menge der russischen Gäste nur ein paar hundert oder ??, aber alle müssen am Ende für das herhalten was die „wenigen“ schwarzen Schafe so treiben.
so ,so mehr duenger , und med. eingriffe !!
den rest verkneife ich mir 🤮
Was ich darüber denke? Die Russen haben immerhin noch Regierungsvertreter, die sich um die Belange ihrer Bevölkerung kümmern. Von so etwas kann man in Deutschland nur träumen. Oder weiß jemand ob sich der deutsche Botschafter in Thailand wegen den neuen Visaregeln an die thailändische Regierung gewandt hat?
Dem stimme ich voll zu!
Dem gibt es nichts hinzuzufügen, ich stehe da voll dahinter.
Nicht nur der Deutsche Botschafter, habe auch nichts gehört, dass sich sich unser Schweizer Botschafter oder sogar die Schweizer Regierung für uns eingesetzt hat?
Hoffentlich wird für dieses Land keine Ausnahme gemacht.
Thailand sollte sich nicht mit Russland anlegen. Sonst tauchen auf einmal die kleinen grünen Männchen ( wie auf der Krim),in Phuket auf. Oder über Bangkok fliegen ein paar Drohnen oder Mittelstrecken Raketen. Schließlich gehört alles, laut Putin , Russland, wo Russen leben. Genug Russen leben ja wohl auf Phuket. Satire Ende!!
Genau so sieht die Meinung von Leuten aus, die sich ihre Meinung von den deutschen GEZ Medien Vorbeten lassen.
Auf so eine Kommentierung habe ich gewartet.
Genauso schreiben Stiefellecker des KORRUPTEN, KRIEGSGEILEN MASSENMÖRDERS PUTIN, die seine Propaganda auf RT, NIUS o ä. folgen.
Beginnt doch einfach die Geschichte ab 2014 zu betrachten. Und wenn nicht freut euch darauf für Merz, Schreck Zimmermann, Hofreiter und co in der Ukraine im Schützengräben zu liegen. Genau so hat es vor knapp 90 Jahren schon mal in Deutschland angefangen. Das nennt sich auch aus der Geschichte zu lernen.
Das finde ich ja jetzt schon fast etwas witzig. Aus der Geschichte lernen! Tja, also ich habe aus der Geschichte gelernt, dass man aggressive Kriegstreiber wie seinerzeit den Adolf gar nicht erst gewähren lassen darf. Aber sowas darf man wohl in der 5. Kolonne Moskaus gar nicht erst lernen.
Mit der Betrachtung muß man nicht erst 2014 anfangen, sondern bereits um 1990.
Alles Weitere behalte ich jetzt mal für mich.
Leider werden Kommentare gar nicht erst veröffentlicht, wenn Sie dem „neuen“ deutschen Geist, auf in der Krieg gegen Russland, kritisieren. Schade.