BANGKOK, Thailand – Beim geplanten Umbau der Soi Lat Phrao 80, Abzweig 26, ist bislang kein Gehweg vorgesehen. Gleichzeitig muss der Bezirk Wang Thonglang ausstehende Land- und Gebäudesteuern von mehr als 36,46 Millionen Baht eintreiben. Beides wurde bei einer Haushaltsprüfung der Bangkok Metropolitan Administration thematisiert.
Geplanter Straßenumbau ohne Gehweg
Nach den aktuellen Plänen soll die Soi Lat Phrao 80, Abzweig 26, als ebene zweispurige Straße gebaut werden. Einen gesonderten Gehweg sieht der Entwurf nicht vor.
Die Abgeordnete Methawi Thamdamrong aus dem Bezirk Pathum Wan und Ausschussmitglied schlug vor, wenigstens einen rund 0,5 Meter breiten Bereich mit einer durchgezogenen Linie für Fußgänger zu markieren. Die Bauabteilung des Bezirks kündigte an, den Plan noch einmal zu prüfen.
Abweichungen bei den Baukosten geprüft
Bei der Erneuerung soll ein bestehendes Abwasserrohr auf einer Länge von 1.120 Metern von einem auf 1,2 Meter Durchmesser vergrößert werden. Im Leistungsverzeichnis stehen dafür 8.433 Baht pro Meter, während eine Referenzpreisliste der Stadtverwaltung vom Juli 2022 einen Wert von 7.457 Baht ausweist.
Prof. Amorn Phimanmas, Präsident des Verbands thailändischer Tragwerksingenieure und Mitglied des Ausschusses, stellte die Preisdifferenz infrage, weil Abrissarbeiten bereits als eigener Posten aufgeführt seien. Auch die Kosten für 80 Kontrollschächte mit 1,2 Metern Durchmesser wurden geprüft; mit 22.774 Baht pro Schacht könnten sie nach seiner Einschätzung zu niedrig angesetzt sein. Die Bauabteilung will die Zahlen überarbeiten.
Wasser soll in den Kanal geleitet werden
Nach Angaben des Bezirksrats Anurak Lertwattanaiphun wird nicht nur das Rohr ausgetauscht. Auch der Verlauf des Wassers soll geändert werden, weil der vordere Straßenbereich große Wassermengen aufnimmt.
Das Wasser soll anschließend in Richtung des Kanals Lat Phrao 80 geleitet werden, an dem sich eine elektrische Pumpstation befindet. Der Bezirk verwies darauf, dass bei den Abrissarbeiten kaum vorhandenes Schottermaterial wiederverwendet werden könne.
Bezirk soll Steuerschulden eintreiben
Bei der Haushaltsanhörung wurde für den Stand vom 31. Juli 2569 ein Rückstand bei der Land- und Gebäudesteuer von 6.709 Schuldnern genannt. Die offene Summe beläuft sich auf 36.460.449 Baht. In der anschließenden Nachfrage war von 6.732 Schuldnern die Rede.
Bezirksdirektorin Arunee Inthanom erklärte, Wang Thonglang habe bereits mit der Beitreibung begonnen. Zunächst würden Zahlungserinnerungen verschickt, in denen eine Frist von 15 Tagen gesetzt und auf Zuschläge hingewiesen werde.
Letzte Mahnung und Vermögensermittlung
Bleibt auch die letzte Mahnung ohne Zahlung, will der Bezirk zuständige Stellen um Unterstützung bei der Ermittlung von Vermögenswerten bitten. Die ermittelten Vermögenswerte sollen anschließend an die Steuerbehörde der Stadtverwaltung weitergeleitet werden.
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Bei der ebenfalls angesprochenen früheren Gebäude- und Grundsteuer sind 23 Schuldner verzeichnet. Nach Angaben des Bezirks wurden dort alle Verfahrensschritte abgeschlossen; die Fälle befinden sich wegen vereinbarter Ratenzahlungen noch in Bearbeitung. Der größte Schuldner hat eine offene Summe von 20 Millionen Baht.
Forderung nach schnellerer Zahlung
Dr. Thawatchai forderte, die Eintreibung der offenen Steuern zu beschleunigen. Die Bezirksdirektorin erklärte, man werde voraussichtlich die Einziehung beschleunigen können.
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