PATTAYA, Thailand – Eine 28-jährige Thailänderin soll in einem Condominium in Pattaya mehr als drei Stunden festgehalten und von einem chinesischen Mann attackiert worden sein. Nach ihren Angaben kam es auch zu einem versuchten sexuellen Übergriff. Die Polizei nahm den Mann zur Befragung mit und prüft eine Durchsuchung des Zimmers.
Frau soll über drei Stunden festgehalten worden sein
Die Frau meldete den Vorfall bei der Polizei in Pattaya, nachdem sie das Condominium an der Thappraya Road verlassen konnte. Sie erklärte, der Mann habe versucht, sie zum Ausziehen zu zwingen.
Als sie sich widersetzt habe, sei es zu einem tätlichen Angriff gekommen, bei dem sie verletzt wurde. Die Frau sagte außerdem, der Mann habe mehr als 30 Patronen-ähnliche Gegenstände gezeigt, die wie sogenannte „K-Pods“ aussahen.
Streit begann wegen eines verschwundenen Handys
Nach Angaben der Frau war ihr Mobiltelefon verschwunden. Sie vermutete, dass eine jüngere Bekannte das Gerät genommen hatte.
Später erhielt sie die Information, dass sie ihr Telefon in dem Condominium abholen könne. Sie ging gemeinsam mit ihrer älteren Schwester dorthin, die eine Transfrau ist.
Schwester konnte aus dem Zimmer fliehen
Die Frau berichtete, ein chinesischer Mann habe plötzlich die Tür geöffnet und beide in das Zimmer gezogen. Ihrer Schwester sei es gelungen, sich zu befreien und zu fliehen.
Sie selbst sei allein zurückgeblieben und mehr als drei Stunden am Verlassen des Zimmers gehindert worden. Die Frau beschrieb den Mann als offenbar betrunken.
Bekannter handelte Freilassung aus
Später kam ein Bekannter zu dem Condominium und verhandelte mit dem Mann. Dieser stimmte schließlich zu, die Frau freizulassen.
Nach ihrer Freilassung ging sie direkt zur Polizeiwache in Pattaya und erstattete Anzeige.
Polizei prüft Durchsuchung des Zimmers
Ermittler und Streifenpolizisten fuhren gemeinsam mit der Gebäudeverwaltung zu dem Condominium. Sie nahmen den chinesischen Mann zur Befragung mit.
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Laut Polizei widersetzte er sich dabei, was den Einsatz erschwerte. Bei einer ersten Kontrolle konnte er weder einen Reisepass noch andere Reisedokumente vorlegen. Die Ermittler befragten die Beteiligten und bereiteten einen Antrag auf Durchsuchung des Zimmers nach illegalen Gegenständen vor.

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