Bangkok – Der Hitzeindex in Bangkok hat am Sonntag die Warnstufe erreicht. Die Behörden riefen dazu auf, Outdoor-Aktivitäten in den Mittagsstunden zu meiden. Gleichzeitig blieben die PM2.5-Feinstaubwerte unter dem Grenzwert.
Hitzeindex erreicht Warnstufe
Das Informationszentrum für Luftqualität in Bangkok meldete am Sonntag, 12. Juli 2026, einen Hitzeindex auf Warnniveau. Die Allgemeinheit sollte körperliche Betätigung im Freien zwischen 11:00 und 15:00 Uhr einschränken.
Personen aus Risikogruppen wurden angewiesen, bei ungewöhnlichen Symptomen sofort einen Arzt aufzusuchen. Satellitendaten der NASA zeigten derweil keine auffällig hohen Oberflächentemperaturen in der Hauptstadt.
PM2.5-Werte im grünen Bereich
Die Luftqualität wurde an den meisten Messstationen am frühen Morgen als gut bewertet. Die 24-Stunden-Durchschnittswerte für PM2.5 lagen zwischen 8,6 und 23,8 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Sämtliche überwachten Gebiete hielten den Standard von maximal 37,5 Mikrogramm pro Kubikmeter ein. Das städtische Umweltamt koordinierte Verstärkungen des Aktionsplans gegen Staubbelastung.
Gewitter und Wind sorgen für Entlastung
Das thailändische Wetteramt sagte für 60 Prozent des Stadtgebiets Gewitter voraus. Für den Zeitraum vom 12. bis 19. Juli wird eine gute bis sehr gute Belüftung erwartet.
Westliche und südliche Winde sollen zusammen mit Regen dafür sorgen, dass die Feinstaubbelastung im guten bis sehr guten Bereich bleibt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit so gering wie möglich zu halten.
Fünf Maßnahmen gegen Feinstaub
Das Umweltamt rief die Öffentlichkeit zu mehr Engagement gegen Staubquellen auf. Dazu zählen regelmäßiges Staubwischen in Wohnungen, der Verzicht auf Müllverbrennung und Räucherstäbchen sowie das Pflanzen von Bäumen.
Zudem empfahlen die Behörden die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und das Abstellen von Motoren bei parkenden Autos. Autofahrer sollten ihre Motoren auf die Einhaltung der Grenzwerte für schwarzen Rauch prüfen lassen.



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