Influenzers Leichnam kehrt heim: Familie übergibt Vollmacht Behörden

Beamte erwarten Vollmacht für die Heimholung der Leiche von Halun Solo. Doch die genaue Todesursache des Vloggers ist immer noch ungeklärt.

Influenzers Leichnam kehrt heim: Familie übergibt Vollmacht Behörden
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BANGKOK, THAILAND – Die Familie des in Georgien verstorbenen Reise-Vloggers Bowornthat Pengsuk hat eine Vollmacht unterzeichnet, um die Rückführung seines Leichnams zu ermöglichen. Das thailändische Außenministerium bestätigte den Schritt am Freitag und rechnet damit, dass die nötigen Papiere am Montag, 3. August, eintreffen. Die genaue Todesursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Vollmacht soll am Montag in Bangkok vorliegen

Verwandte des als „Hlun Solo“ bekannten Vloggers füllten das Dokument in einem Bezirksamt aus. Es ist jetzt auf dem Weg zur Konsularabteilung und wird Anfang der Woche erwartet.

Generaldirektor Mangkorn Pratoomkaew erklärte: „Sobald wir das Dokument erhalten, beglaubigt die Abteilung die Übersetzung und leitet es an die Botschaft weiter. Dann werden eine Sterbeurkunde ausgestellt und die Rückführung des Leichnams sowie der persönlichen Gegenstände nach Thailand koordiniert.“

Logistik der Rückführung läuft bereits

Die thailändische Botschaft in Ankara, die auch für Georgien zuständig ist, hat eine Logistikfirma für den Transport eingeschaltet. Zuvor müssen die georgischen Behörden aber eine lokale Sterbeurkunde ausstellen – erst danach kann das thailändische Pendant folgen.

Eine Delegation aus Thailand traf sich in Tiflis mit georgischer Polizei und dem Außenministerium. Botschafter in Ankara führte auf Generaldirektorebene Gespräche mit georgischen Amtskollegen.

Todesumstände weiterhin unklar

Hotelpersonal fand den Leichnam des 33-Jährigen am Nachmittag des 14. Juli, nachdem er nicht wie geplant ausgecheckt hatte. Die offizielle Todesursache wird von den georgischen Strafverfolgern untersucht.

Mangkorn betonte, dass die Zuständigkeit ausschließlich bei den lokalen Behörden liegt. „Der Vorfall ereignete sich in ihrem Land, daher fällt es in ihre Zuständigkeit, alle Fakten zu überprüfen“, sagte er.

Zehn Tage Lücke bis zur diplomatischen Nachricht

Offiziell informierten die georgischen Stellen die Botschaft in Ankara erst am 28. Juli – das Ministerium nannte bei der Pressekonferenz dazu sowohl den 28. als auch den 29. Juli. Zwischen dem Fund des Leichnams und der diplomatischen Benachrichtigung lagen damit mindestens zehn Tage.

Die thailändische Botschaft hat die Verzögerung bei den georgischen Partnern direkt angesprochen und erwartet eine Erklärung. Sprecher Jaithai Upakarnitikaset betonte, dass vor den offiziellen Mitteilungen Ende Juli keine Benachrichtigung von der Familie bei der Botschaft einging – Berichte über eine Alarmierung am 19. Juli seien unzutreffend.

Beileid und offener Zeitplan

Das Außenministerium sprach der Familie sein tiefes Beileid aus. Thailands stellvertretender Premierminister und Außenminister will zudem baldmöglichst ein persönliches Gespräch mit den Angehörigen führen.

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Wann der Leichnam von Bowornthat Pengsuk nach Thailand überführt werden kann, hängt davon ab, wie schnell die georgischen Behörden die lokale Sterbeurkunde freigeben. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest.

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Quelle: Nation Thailand

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