SARABURI, Thailand – Der Bau der thailändisch-chinesischen Hochgeschwindigkeitsstrecke von Bangkok nach Nakhon Ratchasima liegt insgesamt 34,509 Prozent hinter dem Plan. Gleichzeitig sind die Tunnelarbeiten im Abschnitt Muak Lek und Lam Takhong mit 99,99 Prozent fast abgeschlossen und liegen 0,22 Prozent vor dem Zeitplan. Der stellvertretende Verkehrsminister Siriphong Angsakulkiat drängt auf schnellere Baufortschritte und strengere Sicherheitskontrollen.
Gesamtprojekt hinkt 34,509 Prozent hinterher
Der erste Bauabschnitt der Strecke Bangkok–Nakhon Ratchasima ist rund 250,77 Kilometer lang und in 14 Bauverträge für die Tiefbauarbeiten aufgeteilt. Nach den aktuellen Zahlen sollten 90,487 Prozent erreicht sein, tatsächlich sind es 55,978 Prozent.
Die Staatliche Eisenbahn Thailands verfolgt die einzelnen Verträge eng und stimmt sich mit den zuständigen Behörden ab. Probleme und Hindernisse sollen beseitigt werden, damit die Arbeiten ohne weitere Unterbrechungen vorankommen.
Tunnelarbeiten liegen leicht vor dem Zeitplan
Im Vertrag 3–2 für die Tunnel bei Muak Lek und Lam Takhong liegt der Baufortschritt bei 99,99 Prozent. Der Plan sieht 99,77 Prozent vor, damit liegt das Projekt in diesem Bereich 0,22 Prozent vorn.
Der Tunnel Hin Lap ist zu 87,25 Prozent fertig, der Tunnel Khlong Phai zu 95,53 Prozent. Für die Tunnel Muak Lek und Pha Sadet werden Fortschritte von 95,56 beziehungsweise 85,22 Prozent gemeldet.
Abschnitt Saraburi–Kaeng Khoi bleibt hinter dem Plan
Der Vertrag 4–7 umfasst die 12,99 Kilometer zwischen Saraburi und Kaeng Khoi. Hier stehen einem geplanten Fortschritt von 81,50 Prozent tatsächliche 73,25 Prozent gegenüber – ein Rückstand von 8,25 Prozent.
Gebaut werden unter anderem die Hochbahntrasse und weitere Teile des Hochgeschwindigkeitssystems. Die Montage der Segmente ist zu 86 Prozent abgeschlossen, die Balance-Beams zu 33 Prozent und die Switch-Beams zu 68 Prozent.
Bahnhof Saraburi mit vier Ebenen
Der Hochgeschwindigkeitsbahnhof Saraburi entsteht im Tambon Takut im Bezirk Mueang Saraburi. Die erhöhte Station wird vier Ebenen haben: Zugang und Bahnsteig für Fernzüge im ersten Stock, Fahrkartenschalter im zweiten, einen Wartebereich im dritten und den Hochgeschwindigkeitsbahnsteig im vierten Stock.
Vorgesehen sind zwei jeweils 450 Meter lange Bahnsteige und vier Gleise. Beim Stationsbau liegt der Planfortschritt bei 47,22 Prozent, fertiggestellt sind 29,30 Prozent. Das entspricht einem Rückstand von 17,92 Prozent.
Minister verlangt strengere Sicherheitskontrollen
Bei seinem Besuch in Saraburi forderte der stellvertretende Verkehrsminister Siriphong Angsakulkiat die Staatliche Eisenbahn auf, die Bauarbeiten effizienter zu steuern und die Sicherheitsstandards an die erste Stelle zu setzen. Das gilt besonders für Baustellen nahe bestehender Bahnstrecken und Bereichen, die von der Bevölkerung genutzt werden.
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Für die Tunnelbaustellen sollen die Sicherheitslage eng überwacht, Unfälle verhindert und Notfallpläne vorbereitet werden. Beim Ortstermin waren der Gouverneur der Provinz Saraburi, Bancha Chaowarin, der Generaldirektor des Amts für den Schienenverkehr, Pichet Kunathamraks, sowie weitere beteiligte Behörden anwesend.
Strecke soll Bangkok mit dem Nordosten verbinden
Die Hochgeschwindigkeitsstrecke soll Bangkok mit dem Nordosten Thailands verbinden. Nach Angaben der Projektverantwortlichen soll sie den Personenverkehr und den Gütertransport zwischen den Regionen verbessern und das thailändische Schienennetz später mit regionalen Bahnverbindungen verknüpfen.
Die Staatliche Eisenbahn will die Bauverträge weiter beschleunigen, Hindernisse in den einzelnen Gebieten lösen und zugleich die Bauqualität sowie die Sicherheit überwachen. Der Bahnhof Saraburi soll künftig den Hochgeschwindigkeitsverkehr aufnehmen.
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