Abzocke! Tourist zahlt in Pattaya 3300 Baht für Kokosöl

Ein indischer Tourist hatte im selben Laden zuvor mehr als 11.000 Baht bezahlt und 10.000 Baht zurückerhalten. Der neue Fall soll bei einer Spezialstelle weiterverfolgt werden.

Abzocke! Tourist zahlt in Pattaya 3300 Baht für Kokosöl
CH7

PATTAYA, THAILAND – Ein 31-jähriger Tourist aus Sri Lanka hat nach eigenen Angaben 3.300 Baht für Kokosöl und Kräuterprodukte bezahlt, nachdem er dazu bewegt worden war, ein Geschäft zu betreten und sich dort unsicher fühlte. Der Laden ist derselbe, über den bereits ein indischer Tourist Anfang September eine ähnliche Beschwerde eingereicht hatte.

Werbeanzeige

Sri-Lanker zahlt 3.300 Baht für Produkte

Der Tourist wandte sich am 15. September gegen 22.39 Uhr an die Polizei in Pattaya. Er berichtete, ein unbekannter Ausländer, der indisch gewirkt habe, habe ihn angesprochen und erklärt, in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu arbeiten.

Der Mann habe ihm Kokosöl und Kräuterprodukte angeboten, die angeblich das Haarwachstum fördern könnten. Zunächst sei von etwa 250 Baht pro Gramm die Rede gewesen, später habe der Mann ihn dazu bewegt, das Geschäft zu betreten.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Tourist fühlte sich im Laden unsicher

Im Geschäft habe der Sri-Lanker mehrere weitere Personen gesehen und sich dort unsicher gefühlt. Er erklärte, schließlich 3.300 Baht bezahlt zu haben, um die Situation zu beenden und den Laden verlassen zu können.

Nach seiner Rückkehr prüfte er die gekauften Waren. Einige Produkte wirkten auf ihn wie gewöhnliches Kokosöl, das normalerweise deutlich weniger koste als der von ihm bezahlte Betrag.

Werbeanzeige

Indischer Tourist zahlte mehr als 11.000 Baht

Am 7. September hatte ein indischer Tourist nach eigenen Angaben eine ähnliche Erfahrung mit demselben Geschäft gemacht. Auch er sei zum Kauf von Kräuterprodukten bewegt worden, habe sich später unsicher gefühlt und mehr als 11.000 Baht bezahlt.

Polizei und Ermittler besuchten daraufhin den Laden. Ein 21-jähriger Verkäufer, der nur als Sathaphon identifiziert wurde, sprach mit den Beamten. Das Geschäft kontaktierte den Eigentümer und zahlte dem indischen Touristen 10.000 Baht zurück, um den Streit ohne weitere rechtliche Schritte beizulegen.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Verkäufer äußert sich nicht zu neuem Vorwurf

Sathaphon bestätigte damals, dass der Verkauf stattgefunden hatte, äußerte sich aber nicht zu den Vorwürfen. Nach der neuen Beschwerde bestätigte er gegenüber Reportern, dass der Laden dem Sri-Lanker Kokosöl und Kräuterprodukte verkauft habe.

Auf die Frage, ob der Tourist Anzeige erstattet habe, rief Sathaphon offenbar den Ladenbesitzer an. Danach lehnte er weitere Stellungnahmen ab.

Werbeanzeige

Polizei verweist Tourist an Spezialstelle

Der Sri-Lanker erklärte, er sei über das Erlebnis während seines Urlaubs in Pattaya verärgert und enttäuscht. Er bat die Polizei, gegen die beteiligten Personen vorzugehen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die Beamten rieten ihm, am folgenden Tag eine Stelle für grenzüberschreitende Kriminalität und illegale Einwanderung zu kontaktieren. Dort soll er weitere Angaben machen und den Fall fortführen.

Lesen Sie auch: Israelische Hintermänner bei Schönheits-Abzocke?

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thaiger

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.