CHIANG MAI – Ein hölzernes Wohnhaus im Bezirk Saraphi fiel am Donnerstagmorgen einem Brand komplett zum Opfer. Die Bewohner blieben unverletzt, das Haus brannte lichterloh nieder. Die Polizei geht von einem elektrischen Kurzschluss aus.
Mutter bemerkte den Rauch und warnte die Familie
Kurz vor 11:30 Uhr drang Rauch aus dem Gebäude im Unterbezirk Yang Noeng. Ein Angehöriger schilderte, seine Mutter habe das Feuer entdeckt und sofort Alarm geschlagen – während der Vater draußen im Garten arbeitete und er selbst auf der anderen Straßenseite beschäftigt war.
Beide Elternteile gelangten noch rechtzeitig ins Freie. Auch Hauseigentümer Boonma Chitban (69) kam unverletzt davon. Anwohner halfen bei der Evakuierung und holten hastig Habseligkeiten aus den Nachbarhäusern.
Flammen aus dem Dach – Feuerwehr eine Stunde im Einsatz
Als die ersten Löschzüge aus Yang Noeng und dem benachbarten Ku Suea eintrafen, loderten dichte Flammen aus dem Dachstuhl. Weithin sichtbarer Rauch stand über dem Viertel. Die Einsatzkräfte kämpften vor allem darum, ein Übergreifen auf umliegende Häuser zu verhindern.
Nach rund einer Stunde hatten sie den Brand unter Kontrolle. Das Holzhaus stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Übrige Gebäude konnten die Feuerwehrleute jedoch schützen, wie die Stadtverwaltung später bestätigte.
800.000 Baht Schaden – und keine Versicherung
Das Haus von Boonma Chitban brannte nahezu restlos aus. Vorläufige Schätzungen der Polizei beziffern den Sachverlust auf etwa 800.000 Baht. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt.
Den Angaben aus der Nachbarschaft zufolge bestand für das Gebäude kein Versicherungsschutz. Verletzte gab es zwar nicht, doch der 69-Jährige und seine Familie haben ihr Zuhause vollständig verloren.
Elektrischer Kurzschluss als Ursache vermutet
Mehrere Zeugen halten einen technischen Defekt für den Auslöser. Auch die Polizei von Saraphi geht von einem Kurzschluss als wahrscheinlichster Brandursache aus. Der Eigentümer widersprach dieser Vermutung laut Behördenangaben nicht.
Die Ermittlungen zum genauen Brandherd sind aufgenommen. Ein Fremdverschulden schließen die Beamten derzeit aus. Weitere technische Untersuchungen sollen folgen.
Familie ohne Heim – mögliche Spendenaktionen
Für den 69-Jährigen und seine Angehörigen beginnt nun die Suche nach einer Unterkunft. Das ausgebrannte Holzhaus ist unbewohnbar. Ob Verwandte oder Nachbarn die Betroffenen vorübergehend aufnehmen, blieb zunächst offen.
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