RATCHABURI – Ein 34-jähriger Mönch wiegt 260 Kilogramm und hat jetzt selbst die Gesundheitsbehörden um Hilfe gebeten. Er fürchtet, bald bettlägerig zu werden und hofft auf eine Magenverkleinerung.
Hilferuf aus dem Tempel
Gesundheitsbeamte, freiwillige Dorfhelfer und lokale Vertreter rückten kürzlich in einem Tempel im Bezirk Ban Pong an. Sie untersuchten den schwer übergewichtigen Mönch, der bereits nach wenigen Schritten völlig erschöpft ist.
Sein Zustand hat sich über Jahre hinweg dramatisch verschlechtert. Jetzt soll er schnellstmöglich an das Ban Pong Hospital überwiesen werden.
260 Kilo und die Angst vor der Bettlägerigkeit
Der Mönch leidet unter Bluthochdruck und hat auf dem linken Auge bereits sein Augenlicht verloren. Er selbst gestand, dass ihn die Angst umtreibt, künftig komplett ans Bett gefesselt zu sein.
Sollte er zum Pflegefall werden, befürchtet er eine enorme Belastung für seine Mitbrüder. Eine größere Operation sieht er als seinen einzigen Ausweg.
Mit 15 schon über 100 Kilo
Seit 14 Jahren lebt der Mann als ordinierter Mönch und hat die zweite Stufe der buddhistischen Studienprüfungen gemeistert. Seine Gewichtsprobleme begannen jedoch schon viel früher.
Bereits als Jugendlicher brachte er über 100 Kilogramm auf die Waage. Danach kamen jedes Jahr fünf bis zehn Kilo hinzu – unaufhaltsam und mit schweren Folgen.
Linkes Auge erblindet
Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel und ein Glaukom setzen seinem Körper zu. Die Ärzte sehen zudem ein stark erhöhtes Risiko für Diabetes.
Seine klösterlichen Pflichten kann er kaum noch erfüllen. Der Alltag im Tempel ist für ihn zur Qual geworden.
Krankenhaus half nur kurz
Vor etwa zwei Jahren lag der Mönch bereits im Ban Pong Hospital, weil er über Monate hinweg starke Augenschmerzen hatte. Mit strenger Diät nahm er damals 20 Kilo ab.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Kaum zurück im Tempel, explodierte sein Gewicht jedoch wieder. Der Grund: Er hatte keine Kontrolle über das gespendete Essen und griff regelmäßig zu Softdrinks und Süßgetränken.
“Bitte spendet gesünderes Essen”
Für die Behörden ist klar, dass die Ernährung durch die Gläubigen eine zentrale Rolle spielt. Sie wollen die Spender nun bitten, braunen Reis und Riceberry-Reis anzubieten.
Gleichzeitig sollen zuckerhaltige Speisen, Softdrinks und sehr süße Früchte reduziert werden. Nur so lasse sich das Risiko weiterer Komplikationen senken.
Magenverkleinerung als Hoffnung
Busamalee Muangchim, Leiterin des zuständigen Gesundheitskrankenhauses, bestätigte die chronische Fettleibigkeit des Mönchs. Ihr Team rät zu strikter Ernährungsumstellung, mehr Bewegung, ausreichend Ruhe und Medikamententreue.
Die Beamten halten den Mönch für einen geeigneten Kandidaten für eine bariatrische Operation. Er selbst ist hoch motiviert und hat starke Unterstützung vom Tempel und den Anwohnern.
Überweisung ist in Planung
Für die Operation ist eine umfassende körperliche und psychische Untersuchung nötig. Die Behörden bereiten deshalb gerade die Einweisung ins Ban Pong Hospital vor. Dort soll der 34-Jährige fachärztlich versorgt und gründlich evaluiert werden. Die nächsten Wochen werden über sein weiteres Schicksal entscheiden.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



na ja, vom betteln, rumhängen und beten kriegt man wohl kaum genügend bewegung, und die kost wird auch nicht mit fünf sternen bewertet sein.
irgendwoher kommt seine schlechte gesundheitliche verfassung wohl her, er solle sich dies mal vor augen führen