CHON BURI – Chevron Thailand hat im Hafen von Chuk Samet die „Uniwise Commander“ präsentiert. Der 35 Meter lange Trimaran soll die Crew-Transporte zu den Offshore-Bohrinseln im Golf von Thailand grundlegend verändern. Bis zu 90 Arbeiter können schneller, stabiler und komfortabler zu ihren Arbeitsplätzen auf See gebracht werden – die Fahrzeit sinkt um 30 Prozent.
Drei Rümpfe gegen Wellen und Wind
Das neue Boot ist der erste Trimaran, der in Thailands Öl- und Gasindustrie für den Personentransport eingesetzt wird. Chevron reagiert damit auf die harten Bedingungen im Golf, wo hohe Wellen und starke Winde konventionelle Crew-Boote oft an ihre Grenzen bringen.
„Das neue Trimaran-Schiff bietet Hochgeschwindigkeitsfähigkeit, bessere Leistung bei Wellen und starke Stabilität – das macht die Überfahrt komfortabler und hilft, Seekrankheit zu verringern“, erklärte Chatit Huayhongtong, Präsident von Chevron Thailand.
90 Passagiere, 32 Knoten – was das Boot kann
Die Uniwise Commander befördert bis zu 90 Ölarbeiter pro Fahrt. Mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 32 bis 34 Knoten und einer Reichweite, die alle drei Produktionsanlagen Benchamas, North Pailin und South Pailin abdeckt, löst sie die langsameren Vorgängerboote ab.
Das Drei-Rumpf-Design sorgt für mehr Decksfläche und Stabilität. Selbst bei Wellenhöhen bis 2,5 Meter bleiben die Personentransfers sicher – ein Nachtsichtkamerasystem macht auch Fahrten bei Dunkelheit und schlechter Sicht möglich.
30 Prozent Fahrzeitersparnis: So klappt es
Der Geschwindigkeitsvorteil kommt nicht allein durch stärkere Motoren. Ein Tragflächensystem reduziert den Wasserwiderstand, während ein Wasserstrahlantrieb für extreme Manövrierbarkeit sorgt. Das Semi-SWATH-Rumpfdesign dämpft den Wellenschlag und schützt das Personal beim Umsteigen auf die Plattformen.
In der Praxis bedeutet das: Die durchschnittliche Reisezeit schrumpft um etwa 30 Prozent. Für die Mannschaften heißt das weniger Erschöpfung auf dem Hinweg und mehr Erholung auf dem Rückweg – ein klarer Sicherheitsgewinn.
Weihe mit buddhistischen Riten
Chevron, die Reederei Uniwise Offshore und die Werft Marsun luden zur feierlichen Namensgebung an den Chuk Samet Pier in Chon Buri. Buddhistische Zeremonien begleiteten die Übergabe, bevor die Gäste das Schiff für erste Navigationstests betreten durften.
Lt. Surachet Kangwanwanich, Co-Leiter von Uniwise Offshore, nannte die Uniwise Commander einen „bedeutenden Meilenstein und großen Stolz für alle drei beteiligten Unternehmen“. Das Projekt sei ein gemeinsamer Lernprozess gewesen, um Technologie angemessen und effizient einzusetzen.
Chevron-Chef: „Mitarbeiter schützen, Standards heben“
Chatit Huayhongtong unterstrich, dass Innovation für Chevron keine PR-Floskel sei. „Bei Chevron entwickeln und wenden wir kontinuierlich Technologie und Innovation an, um unsere Arbeitsweise zu verbessern. Innovation ist zentral für unsere Vision als führendes Energieunternehmen, das erschwingliche, zuverlässige und sauberere Energie liefert.“
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Der neue Trimaran spiegele diesen Ansatz: Fortschrittliche Meerestechnik steigere Betriebsstandards, schütze die Belegschaft und leiste einen Beitrag zu Thailands langfristiger Energiesicherheit.
Marsun: Thailands Schiffbau zeigt sich global
Marsun-CEO Patrawin Chongvisal erinnerte an die 46 Jahre Erfahrung seiner Werft mit Hochleistungsschiffen für Marine, Küstenwache und Offshore-Kunden. „Wir sind stolz, Thailands erstes Trimaran-Crew-Transportschiff für den Offshore-Energiesektor geliefert zu haben.“
Das Projekt beweise thailändische Ingenieurskunst auf Weltniveau und setze Maßstäbe für Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit. Die Zusammenarbeit mit Chevron, Uniwise und WIND Naval Architects habe gezeigt, was die heimische Schiffbauindustrie leisten könne.
Erste Crew-Fahrten ab Ende Juli
Schon Ende Juli soll die Uniwise Commander den regulären Betrieb zu den Anlagen Benchamas, North Pailin und South Pailin aufnehmen. Bis dahin stehen letzte Navigationstests an. Die Zuversicht aller Partner ist groß, dass das neue Boot Offshore-Personentransporte auf ein völlig neues Effizienzniveau hebt.
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Ein Trimaran zum Öltransport? Das macht einen dann schon neugierig. Naja, wieder mal nur eine Fake-Schlagzeile….
Mein Vater hatte damals eine Druckerei. Da wurde noch per Setzkasten jeder einzelne Bleibuchstabe an die richtige Stelle gebracht. Dann wurden ein bis drei Bogen gedruckt und anschließend Korrektur gelesen. Da wäre eine solche Überschrift nicht durchgegangen…🤔😴😉