PHUKET, THAILAND – Ein Video schockt das Internet und bringt die Behörden in Aufruhr. Ein Urlauber musste am Strand von Patong unfassbare 150 Baht für eine einzige Kokosnuss bezahlen.
Wucher-Preise am Traumstrand!
Ein kurzer Film löste eine riesige Welle der Empörung aus. Das Video zeigt, wie ein Tourist für die Erfrischung tief in die Tasche greifen musste.
Die Nachricht verbreitete sich rasend schnell im Netz. Nun schalteten sich die staatlichen Kontrolleure ein, um dem Preis-Wahnsinn ein Ende zu setzen.
Beamte jagen die Abzocker
Die Direktorin der Handelsbehörde, Woranit Aphiratjiravong, schickte sofort ein Team los. Die Prüfer kontrollierten jeden einzelnen Stand direkt am Ufer.
Dabei kam heraus: Die meisten Verkäufer halten sich an die Regeln. In zweiter Reihe kosten die Früchte oft nur zwischen 50 und 80 Baht.
Eis und Arbeit treiben Preise
Die Händler rechtfertigen ihre Forderungen mit hohen Kosten im Hintergrund. Im Einkauf zahlen sie etwa 30 bis 40 Baht pro Frucht.
Dazu kommen Berge von Eis zur Kühlung und teure Arbeitskräfte. Viele Kokosnüsse verderben zudem schon nach drei Tagen und bringen Verluste.
Illegale Verkäufer im Visier
Einheimische Händler berichten von fremden Verkäufern ohne Lizenz. Diese mischen sich unter die Anbieter am Strand und kassieren die Touristen ab.
Die Polizei will nun härter durchgreifen. Solche Betrüger gefährden den Ruf der gesamten Urlaubsinsel Phuket und schrecken Besucher ab.
Strenge Regeln für alle
Ende April rufen die Behörden alle Händler zu einer Krisen-Sitzung zusammen. Wer kein Preisschild aufstellt, muss mit harten Strafen rechnen.
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Transparenz soll das Vertrauen der Gäste zurückbringen. Phuket kämpft um sein Image als faires Reiseziel für Menschen aus aller Welt.
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