CHIANG MAI, Thailand – Ein Kaufinteressent hat in einem seit Jahren verlassenen Haus menschliche Überreste entdeckt. Das Gebäude nahe einem Markt sollte nach einer Beschlagnahmung durch eine Bank versteigert werden. Die Polizei prüft nun, ob es sich um eine rund 93-jährige frühere Bewohnerin handelt.
Kaufinteressent entdeckt menschliche Überreste
Der Kaufinteressent wollte das zweistöckige Holzhaus vor einem möglichen Kauf besichtigen. Im Erdgeschoss öffnete er ein Moskitonetz über einem Bett und fand dort menschliche Überreste.
Der Fundort liegt am Haus Nummer 96 nahe dem Ban-Tha-Duea-Markt im Bezirk Mueang Chiang Mai. Dorfbewohner informierten die Polizei gegen 17 Uhr am 15. September.
Haus stand offenbar jahrelang leer
Das Gebäude hatte wegen seiner Lage nahe dem Frischmarkt früher als Geschäft gedient. Im Inneren befanden sich noch viele Gegenstände des früheren Eigentümers.
Nach Angaben der Anwohner war das Haus seit mehreren Jahren verlassen. Die Bank hatte es beschlagnahmt, anschließend sollte das Legal Execution Department die Immobilie versteigern.
Polizei prüft Identität der Überreste
Polizisten der Polizeiwache Mae Ping untersuchten den Fundort gemeinsam mit einem Gerichtsmediziner des Maharaj-Nakorn-Chiang-Mai-Krankenhauses. Sie sicherten Beweismaterial und brachten die Überreste zur genaueren Untersuchung in die Gerichtsmedizin.
Die Autopsie soll die Identität der Person und die Todesursache klären. Eine offizielle Bestätigung liegt bisher nicht vor.
Hinweise führen zu früherer Bewohnerin
Die Dorfbewohner sagten der Polizei, das Haus habe der älteren Frau Sriwan Sae Jiew gehört. Sie soll dort mit ihrem Sohn gelebt haben, der unter dem Spitznamen „Tee“ bekannt ist.
Nach Angaben der Anwohner wurden die beiden zuletzt vor fünf oder sechs Jahren gesehen. Sie hatten gehört, Sriwan werde nach der Beschlagnahmung des Hauses zu ihrem Sohn und Verwandten in die Stadt Chiang Mai gebracht.
Sohn sitzt in Tak im Gefängnis
Die Ermittler stellten fest, dass Sriwans Sohn derzeit in der Provinz Tak inhaftiert ist. Die Polizei vermutet, dass die Überreste seiner Mutter gehören könnten.
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Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, könnte die Frau vor mehr als fünf Jahren allein im Haus gestorben sein. Die Anwohner hatten nicht vermutet, dass jemand im Haus gestorben war.
Ungewöhnlicher Geruch erst kurz vor dem Fund
Die Bewohner erklärten, sie hätten keinen auffälligen Geruch bemerkt, der auf einen Todesfall im Haus hingedeutet hätte. Ein unangenehmer Geruch sei erst zwei oder drei Tage vor der Entdeckung aufgefallen.
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Die Anwohner konnten zunächst nicht feststellen, woher er kam. Erst die Besichtigung durch den möglichen Käufer führte zum Fund und löste Bestürzung in der Gemeinde aus.

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