PATTAYA, Thailand – Sieben Monate nach einem tödlichen Verkehrsunfall ist ein chinesischer Fahrer trotz Haftbefehl noch nicht festgenommen worden. Die thailändische Mutter des verstorbenen Jugendlichen und ihr schwedischer Ehemann fordern nun bei der Provinzpolizei von Chon Buri weitere Schritte.
Haftbefehl erlassen, aber keine Festnahme
Der Unfall ereignete sich am 20. Februar an der Phatthanakan Road im Unterbezirk Nong Prue im Bezirk Bang Lamung. Tommy war mit einem schwarzen Honda-PCX-Motorrad unterwegs, als ein Pickup ihn seitlich erfasste.
Am Steuer soll der chinesische Staatsangehörige Wang gesessen haben. Nach Angaben der Mutter setzte er den Pickup aus dem Parkplatz eines Restaurants zurück. Tommy erlitt schwere Verletzungen und starb später im Krankenhaus.
Familie sucht Hilfe bei der Provinzpolizei
Die 41-jährige Mutter Vipawee und ihr schwedischer Ehemann besuchten am 16. September die Polizeizentrale der Provinz Chon Buri, um sich nach dem Stand der Ermittlungen zu erkundigen.
Begleitet wurde das Paar vom thailändischen Influencer und Helfer Thamanan „King“ Taegtim. Er kündigte an, das Paar bei der weiteren Verfolgung des Falls zu unterstützen.
Mehr als 1,2 Millionen Baht Ausgaben
Vipawee erklärte, sie und ihr Mann hätten den Fall bei der Polizeistation Nong Prue gemeldet. Für die Angelegenheit seien ihnen zusammen bereits Kosten von mehr als 1,2 Millionen Baht entstanden.
Nach Angaben der Mutter gab es auch Schwierigkeiten bei finanziellen Verfahren, weil wichtige Dokumente nicht die Unterschrift des chinesischen Fahrers enthielten. Das Paar will, dass der Fall vorankommt und Wang sich dem juristischen Verfahren stellt.
Belohnung wurde zuletzt nicht erhöht
Vipawee hatte zuvor eine Belohnung von 100.000 Baht für Hinweise ausgesetzt, die zur Festnahme von Wang führen. Bei ihrem jüngsten Besuch in der Polizeizentrale erhöhte sie die Belohnung nicht.
Lesen Sie auch: 10 Jahre getäuscht! Gesuchter Chinesen-Boss verhaftet
Bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag keine öffentliche Stellungnahme der für den Fall zuständigen Polizeibeamten vor.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!

Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: