Tokio: Thai Prostitutions-Ring mit 343 Millionen Yen Umsatz zerschlagen

Zwei Betreiber lockten Thai-Frauen mit Student-Visas an und verdienten in acht Monaten 343 Millionen Yen – Jetzt sind sie gefasst.

Tokio: Thai Prostitutions-Ring mit 343 Millionen Yen Umsatz zerschlagen
ANN News

TOKIO – Die japanische Polizei hat zwei Hauptverdächtige eines illegalen Massagesalons in Tokio festgenommen. Eine 50-jährige Thailänderin und ein 51-jähriger Japaner sollen vier Einrichtungen betrieben haben, in denen ausländische Staatsangehörige ohne Arbeitserlaubnis sexuelle Dienstleistungen erbrachten. Die Festnahmen folgen auf einen früheren Fall, in dem es um die illegale Beschäftigung einer minderjährigen Person ging.

Festnahmen in Edogawa und Kita

Beamte der Abteilung für öffentliche Sicherheit des Polizeipräsidiums Tokio griffen im Juni zu. Misaki Nitwanla wurde in einem Massagesalon im Stadtteil Hirai festgenommen, Naoki Hakamada klickten in Oji die Handschellen.

Die 50-jährige Thailänderin räumte die Vorwürfe ein, wie die Polizei mitteilte. Ihr 51-jähriger Partner bestritt die Anschuldigungen.

Vier Salons in verbotenen Zonen

Das Paar soll vier Einrichtungen in ganz Tokio betrieben haben, darunter einen Standort in Ueno. Die Läden befanden sich in einem Gebiet, in dem Sexdienstleistungen untersagt sind.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ausländische Staatsangehörige ohne gültige Arbeitserlaubnis beschäftigt zu haben. Die Ermittler ermitteln wegen des Betriebs in einem verbotenen Gebiet und der Beschäftigung von Ausländern ohne Arbeitserlaubnis.

343 Millionen Yen in dreieinhalb Jahren

Zwischen November 2022 und Juni dieses Jahres erwirtschafteten die Salons Einnahmen von rund 343 Millionen Yen. Umgerechnet sind das mehr als 71 Millionen Baht.

Details der Operation wurden erst kürzlich durch japanische Medienberichte bekannt.

Drei Thailänder mit Studentenvisum verhaftet

Bei der Razzia nahmen die Beamten auch drei thailändische Staatsangehörige fest – zwei Männer und eine Frau. Sie hielten sich mit Studentenvisa in Japan auf.

Eine Arbeitserlaubnis besaßen sie nicht. Sie sind auch wegen Straftaten im Zusammenhang mit dem Betrieb des illegalen Geschäfts angeklagt.

Früherer Fall um minderjährige Person

Die jetzigen Festnahmen folgen auf einen Fall aus dem letzten Jahr. Damals verhaftete die Polizei den 51-jährigen Masayuki Hosono.

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Ihm werden schwere Straftaten zum Nachteil einer minderjährigen Person aus Thailand vorgeworfen.

Betroffene wandte sich selbst an die Polizei

Die Betroffene wandte sich selbst an die japanische Polizei. Die Beamten brachten sie in Sicherheit und nahmen Ermittlungen auf.

Nach ihrer Aussage hatte die Mutter sie im Juni unter dem Vorwand eines Urlaubs nach Japan gebracht und dort zurückgelassen.

Siebeneinhalb Jahre Haft für die Mutter

Die thailändischen Behörden griffen später in Taiwan zu und nahmen die Mutter fest. Sie wurde nach Thailand ausgeliefert und vor Gericht gestellt.

Im Juni dieses Jahres verurteilte ein thailändisches Gericht die Frau zu sieben Jahren und sechs Monaten Gefängnis.

Ermittlungen zu Strafmaß und Hintermännern

Die japanische Polizei hat noch nicht bekannt gegeben, welche Strafen den nun Festgenommenen drohen. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Beteiligten laufen.

Die Polizei ermittelt weiterhin gegen die Beschuldigten wegen des Betriebs in einem verbotenen Gebiet und der Beschäftigung von Ausländern ohne Arbeitserlaubnis.

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Quelle: Thaiger

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